Lege Leckerchen in Zickzack-Linien, führe Duftspuren mit Hydrolaten oder verstecke Futter in unterschiedlich dichten Stofflagen. Variiere Höhe, Untergrund und Abstand, damit die Nase arbeiten muss, ohne Frust zu erzeugen. Protokolliere Suchzeiten, um Schwierigkeit sanft zu steigern und Erfolge sichtbar zu machen.
Riffelmatten, Kork, Kunstgras, Filzbahnen und Karton sorgen für spannende Pfotengefühle. Arrangiere kleine Parcours, sichere Ränder mit Antirutschband und beobachte, welche Oberflächen bevorzugt werden. Tausche Elemente wöchentlich, um Neuheit zu erhalten, und achte auf entspannte Körpersprache als klarstes Zeichen gelungener Neugier.
Während Küchenlärm oft aufregt, können sanfte Naturgeräusche oder leise White-Noise-Geräte eine gelassene Atmosphäre schaffen. Platziere Lautsprecher fern von Rückzugsplätzen, teste Lautstärken schrittweise und beobachte Ohren, Atmung und Blick. Ziel ist ein ruhiges Grundgefühl, das sichere Erkundung überhaupt erst ermöglicht.
Mindestens zwei Wasserstellen, mehrere Liegeflächen und getrennte Futterbereiche verhindern Konkurrenz. Verteile Kratzmöglichkeiten, Kauplätze und Toiletten sinnvoll über die Räume. So kann jedes Tier ausweichen, ohne etwas zu verlieren. Beobachte Nutzungsmuster und verschiebe Elemente vorsichtig, bis Reibung sichtbar abnimmt und Gelassenheit Einzug hält.
Tausche Decken, reibe mit Handschuhen Gerüche an Markierungspunkten ab und präsentiere sie getrennt. Beginne mit parallelem Füttern auf Distanz, dann Sichtkontakte mit Barriere, später kurze gemeinsame Erkundungen. Brich ab, wenn Körpersprache kippt. Geduld erzeugt Vertrauen, Vertrauen ermöglicht Nähe, und Nähe wird dann von selbst stabil.
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